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Kein
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800 Euro Belohnung
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Zuletzt
wurde er angeblich in Kloster Veßra gesehen, davor wahrscheinlich in
Crawinkel. Seit über einer Woche wartet Katja Menz aus Mühlberg auf
ein Lebenszeichen ihres Rhodesian-Ridgeback-Rüden Jasiri, der bei einem
Ritt durch das Arnstädter Jonastal verschwand - weglief, sich verirrte
oder entführt wurde.
ERFURT. Während in Artern ein entlaufener Husky nach drei Tagen wieder
zu seinem Herrchen gefunden hat, muss Katja Menz aus Mühlberg immer
noch um ihren Jasiri zittern, der bereits in der vergangenen Woche bei
einem Reiter-Ausflug mit Freunden im Jonastal verschwand.
Bis Mitternacht wartete Katja Menz im Wald auf ihren Vierbeiner -
vergeblich. Auch mehrere Suchaktionen, Handzettel und eine Anzeige bei
der Polizei brachten bislang keinen Erfolg. Nun verstärkt sich die Befürchtung,
dass der Hund entführt wurde. Oder Schlimmeres - wurden doch im Kreis
Gotha und im Ilm-Kreis in letzter Zeit Hunde heimtückisch vergiftet.
Hoffnung gab Katja Menz ein Anruf aus Kloster Veßra: Ein Mann hatte -
beim Gassigehen mit seinem Vierbeiner - drei Jugendliche bei dem Versuch
beobachtet, einen großen und braunen Hund in einen dunkelblauen Kombi
mit Ilm-Kreis-Kennzeichen zu ziehen. Seine Beschreibung passt verblüffend
auf Jasiri. "Auch das Verhalten des Hundes machte ihn stutzig. Das
Tier wich zurück, wollte fliehen, hatte aber keine Chance", erzählt
Katja Menz. Doch die Polizei reagierte zurückhaltend, ein befreundeter
Tierarzt informierte zumindest die Ordnungsämter. Katja Menz liebt
ihren Hund über alles. Deshalb hat sie die Belohnung auf 800 Euro erhöht.
Er sei "wie ein Kind für sie", sagt sie unter Tränen und
erinnert sich daran, wie glücklich sie Jasiri vor zwei Jahren im Arm
hielt, nachdem er bei seiner komplizierten Geburt per Kaiserschnitt fast
gestorben wäre. Umso schlimmer ist sein Verschwinden für die Familie,
die erst jüngst nach Mühlberg gezogen ist.
Ob Jasiri die Orientierung verloren hat? Hoffnung macht ihr
Hunde-Experte Thomas Kümmel aus Weimar: Es sei "nicht ungewöhnlich,
dass Hunde einige Wochen streunen, ehe sie gefunden werden." Denn
der Rhodesian-Ridgeback wie Jasiri ist ein echter Jagdhund - mit all
seinen Instinkten. "Hunde kehren eher an den Ort des Verschwindens
zurück, als den Weg nach Hause zu suchen", bekräftigt Thomas Kümmel.
Doch Katja Menz hat schon alles versucht und hofft nun auf Anrufe und
Hinweise. Auch wenn Jasiri groß und kräftig ist, muss man keine Angst
haben, versichert die Besitzerin. "Jasiri ist ganz lieb, fast schon
scheu."
Wer ihn sieht, sollte ihn mit Futter anlocken und ruhig auf ihn
einreden, rät Thomas Kümmel und warnt: "Wer entflohene Hunde
einfach behält, der macht sich strafbar." Hinweise bitte unter
Tel.
14.02.2007 Von Annekathrin HÄRTER
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?kennung=on1taMAGMagNational39125&zulieferer=ta&kategorie=MAG&rubrik=Magazin®ion=National&auftritt=TA&dbserver=1
Kontakt:
Katja
Menz Tel.: 0173 / 9 46 25 49.
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